Zonta International Kampagne "ZONTA SAYS NO"

Zonta says NO – Zonta sagt nein zu Gewalt gegen Frauen

Seit dem 25. November 2012 gibt es „Zonta says NO“. Ziel der Kampagne ist es zu zeigen, dass Zonta nicht weg schaut, sondern Nein sagt zu Gewalt gegen Frauen. Außerdem wirbt Zonta um Unterstützung für Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention von Gewalt gegen Frauen und Mädchen (www.zontasaysno.com).

Es gilt, das  noch immer gesellschaftliches Tabu zu brechen: Gewalt gegen Frauen zu benennen, individuell und im Gesamtzusammenhang. Auf vielfältige Art setzen sich die Zonta Clubs in Deutschland dafür ein, dass die Voraussetzungen für eine gewaltfreies Miteinander von Frauen und Männern geschaffen werden.

Seit mehr als 15 Jahren hat Zonta International in mehr als 33 Ländern insgesamt 43 Service-Projekte gefördert, die Gewalt an Frauen und Mädchen verhindern sollen oder deren gesundheitliche Folgen lindern. Insgesamt hat Zonta International dabei mehr als 3,5 Millionen US-Dollar bereitgestellt.

Derzeit unterstützt ZI drei Projekte, die sich unmittelbar mit Gewalt gegen Frauen und Mädchen befassen:

  • Verhinderung von Kinderehen im Niger und Achtung der Rechte und Bedürfnisse heranwachsender Mädchen.
  • Stimmen gegen Gewalt in zwölf Ländern. Durch außerschulische Aufklärungs- und Erziehungsarbeit  soll schon bei Jugendlichen ein Bewußtsein für Geschlechterdiskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen geschaffen werden.
  • Förderung von geschlechtergerechten Schulen in Vietnam. Ziel ist, gleiche Ausgangsbedingungen für Mädchen und Jungen zu schaffen und schon im Schulalter gegenüber geschlechtsspezifscher Gewalt zu sensibilisieren und sie zu verhindern.

Weltweit erfahren 35 Prozent aller Frau Gewalt. So die Statistik der WHO aus dem vergangenen Jahr. Das heißt: Im Durchschnitt wird jede dritte Frau Opfer einer Gewalttat, einer Vergewaltigung oder eines Angriffs. Jedes Opfer ist eines zu viel.

Die Kampagne 2015: Zonta says NO! Nein zu Gewalt gegen Frauen! Ja zur 'Istanbul Convention'

Anfang August 2015 ist die Istanbul Convention in Kraft getreten. Dieses „Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt“ wurde von Deutschland unterschrieben, aber noch nicht ratifiziert. Jedes Land kann der Übereinkunft beitreten, sofern es die rechtlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen erfüllt.

Die Union deutscher Zonta Clubs fordert die Bundesregierung auf, die „Istanbul Convention“, das Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt noch in dieser Legislaturperiode in Gänze zu ratifizieren. Dazu sammeln deutschen Zonta Clubs vom 25. November bis zum 10. Dezember bundesweit Unterschriften zur Unterstützung der „Istanbul Convention“.

Die Unterschrift kann direkt unter www.openpetition.de  geleistet werden. Mehr zur Aktion erfahren Sie hier.