Gesundheit und Schutz für Mädchen in Peru

  • Internationales Serviceprojekt 2020-2022 I Peru I UNICEF
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Gesundheit und Schutz für jugendliche Mädchen in Peru 

Jugendliche, insbesondere Mädchen, müssen die Möglichkeit haben, sich selbst zu stärken, damit sie sich für ihre Rechte einsetzen und das Selbstvertrauen und die Autonomie entwickeln können, die erforderlich sind, um die Kontrolle über ihr Leben und ihren Körper zu übernehmen.

Für viele peruanische Jugendliche bestehen nach wie vor erhebliche Ungleichheiten in Bezug auf Geschlecht, Alter, geografische Lage, ethnische Zugehörigkeit und Einkommen.

Von der peruanischen Regierung im Alter von 12 bis 17 Jahren definiert, machen Jugendliche 11,2% der Bevölkerung oder 3,5 Millionen Menschen aus. Jugendliche werden jedoch oft weder als Kinder noch als Erwachsene betrachtet und befinden sich dazwischen.

Das Projekt „Gesundheit und Schutz jugendlicher Mädchen" wird dazu beitragen, die Rechte indigener und ländlicher Jugendlicher, insbesondere von Mädchen, zu gewährleisten und auf ihre Bedürfnisse zu reagieren, indem Schwangerschaften verhindert, psychische Gesundheitsprobleme angegangen und ein Schutzumfeld vor Gewalt geschaffen werden, indem qualitativ hochwertige, geschlechtsspezifische Aspekte bereitgestellt werden und kulturell angepasste Gesundheits-, Bildungs- und Schutzdienste.

Wie Zonta hilft

Zonta International hat UNICEF USA 1.000.000 US-Dollar zugesagt, um die Kapazität der Dienste zu verbessern, um rechtzeitig auf die Gesundheitsbedürfnisse von Jugendlichen - insbesondere von Mädchen - zu reagieren und Gewalt in Schulen in den Regionen Huancavelica und Ucayali zu verhindern.

Spezifische Ziele umfassen:

Verbesserung der Reaktion des Gesundheitssektors auf die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen, umfassenden und differenzierten Jugendbetreuung mit Schwerpunkt auf psychosozialer Versorgung und Gewaltprävention für Mädchen.

Verbesserung der Fähigkeit des Schutz- und Bildungssektors, die Gesundheit zu fördern und alle Arten von Gewalt in Schulen, insbesondere geschlechtsspezifische Gewalt, rechtzeitig zu verhindern und zu bekämpfen.


Erwartete Ergebnisse 

  • 10% mehr Jugendliche sind in Projekteinrichtungen auf psychische Probleme untersucht worden.
  • 5% mehr Jugendliche mit umfassender Gesundheitsversorgung in Projekgesundheitsteinrichtungen. 
  • 100 Angehörige der Gesundheitsberufe erhalten Schulungen zu angemessener Gesundheitsversorgung von Jugendlichen und zur angemessenen Reaktion auf Fälle sexueller Gewalt. 
  • 10 Gesundheitseinrichtungen sind geschult, um in Abstimmung mit anderen Diensten auf Fälle physischer, psychischer oder sexueller Gewalt zu reagieren.
  • 8 Projektschulen bieten Schülern Aktivitäten zur Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit geistiger oder sexueller Gesundheit und Ernährung an.
  • 24 Schulen bieten Aktivitäten zur Gesundheitsförderung an, die eine gesunde Lebensweise und Umwelt fördern und validierte Strategien zur Prävention von körperlicher, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt sowie zur schulbasierten Reaktion umsetzen.
  • 72 Schulleiter und Lehrer werden geschult, um Gewalt zu erkennen und Gewaltreaktionsprotokolle mithilfe von Berichtsmechanismen zu implementieren.


Von dem Projekt profitieren: 

  • 31.082 Jugendliche (darunter etwa 15.230 Mädchen)
  • 100 Beschäftigte in 10 Einrichtungen des Gesundheitswesens 
  • 72 Schulleiter und Lehrer in 24 Schulen 
  • 14.000 Familien der unterstützten Jugendlichen